Offenes Atelier    

"SOMMER IN WORPSWEDE"

-MenschenBilder-

              Offene Ateliers im Rahmen der Veranstaltung "Sommer in Worpswede" 

 

Als Mitglied des BBK Worpswede

und der Künstlergruppe ART99 Worpswede, war auch mein Atelier, wie angekündigt, geöffnet.

 

 

Liebe Freunde der Kunst,

verehrte Sammlerinnen und Sammler meiner Kunst,

 

anlässlich der Veranstaltungsreihe

 

"Sommer in Worpswede und Offenes Atelier 2005, 2006 und 2007"  

 

bin ich von der mir entgegenbrachten Resonanz tief beeindruckt. Aufgrund der redaktionellen Bekanntgabe meines geöffneten Ateliers in über 8 Zeitungen, (WESER-KURIER, Achimer Kurier, Achimer Kreiszeitung, Rotenburger Kreiszeitung, Die Norddeutsche, Rotenburger Journal am Mittwoch, Rotenburger Rundschau und Ottersberger Marktrundschau) - gilt mein besonderes Dankeschön  hiermit an die Presse. Hunderte Gäste durfte ich in diesen drei Jahren persönlich in meinem Atelier begrüßen. Es war eine große Freude und Ehre für mich.

 

Renate Vogel-Stelling

 

11.00 Uhr, die ersten Gäste treffen ein

11.45 Uhr, es füllt sich...

13.20 Uhr... eine kleine Pause 

 

            

Atelier- und Freiluftausstellung - hier Vorderansicht

hier Rückansicht

Atelier am See

 

FOTO: ANDREAS BECKER

kontakt@vogel-stelling.de

 Tel.Fax: 04264 9296

 

WESER KURIER

 

NIEDERSACHSEN

Sonntag, d. 24. Juli 2005

FOTO: ANDREAS BECKER

Die Künstlerin Renate Vogel-Stelling vor einem ihrer Bilder, die heute in Stuckenborstel in ihrem Atelier zu sehen sind.

Leidenschaft auf Leinwänden

Heute offenes Atelier bei der Künstlerin Renate Vogel-Stelling in Stuckenborstel

Von unserem Mitarbeiter Andreas Becker

STUCKENBORSTEL. Besonders stolz ist sie auf ihr Zusammentreffen mit dem ehemaligen Präsidenten der UdSSR, Michail Gorbatschow, anlässlich der Übergabe des Bildes Grenzen-los", das seither in Moskau hängt. Das Markenzeichen der Malerin Renate Vogel-Stelling sind jedoch ihre „Wellenweiber" - Akte in Öl, die erotische Frauen mit üppigen Formen zum Gegenstand haben.

Seit 1996 malt sie an diesem Zyklus, und einige ihrer aktuellen Arbeiten werden heute zu sehen sein, wenn die Künstlerin ihr neues Atelier am heimischen See für das interessierte Publikum öffnet. Von 11 bis 18 Uhr stellt sie einen Querschnitt ihres künstlerischen Schaffens aus. 

Nach sechs Jahren in

der so genannten weißen Fabrik in Stuckenborstel hat sie sich ein eigenes Ate­lier im Garten ihres Hauses in Stuckenborstel, Mühlenstraße 16A, gebaut. „Von mei­nem neuen Arbeitsplatz hat man einfach einen schönen Blick über unseren Garten und den See", schwärmt die Künstlerin. Außerdem habe sie in den vergangenen Jahren immer wieder den Wunsch verspürt, beim Malen alleine zu sein. „Wenn man für sich ist, bekommt man ganz andere Gedanken und Empfin- dungen", so Renate Vogel-Stelling.

Doch bis die geborene Danzigerin zum Pinsel greift, um die „schrecklich weiße Leinwand" mit Farbe zu füllen, sind nach eigenem Bekunden viele, viele Vorstudien nötig. „Je mehr sich der Papierkorb füllt, desto mehr leert sich mein Kopf. Irgendwann

kommt dann der zündende Moment, und ich muss den Pinsel ansetzen", erzählt die Künstlerin von den Momenten der Inspiration.

Neben den „Wellenweibern" - die Idee zu diesem Thema entstand beim Betrachten des Meeres - und anderen erotischen Motiven wie „Neptuns Gespielinnen" hat sich Renate Vogel-Stelling auch zeitkritischen Themen malend angenommen: Kriegskinder hat sie ebenso gemalt wie den Hunger in Afrika und menschliches Leid in der Prager Botschaft. Bislang nur in Ausschnitten ausgestellt wurde ihr Lebenswerk, mit dem Titel „Quo- vadis", das den Lebensweg der Völker zeigt. Es besteht aus zehn Elementen und hat die wenig wohnzimmertauglichen Maße 14,60 Meter breit und 2,80 Meter hoch.

Die eigentliche Leidenschaft von Renate

Vogel-Stelling gehört jedoch der Aktmalerei. Anfangs nach Modellen, mittlerweile jedoch ohne reale Vorlage, setzt sie weibliche Rundungen in Szene. „Man probiert alle möglichen Motive aus, aber man kommt immer auf den Ursprung zurück. Das ist bei mir der expressive Strich, die dichte Farbschicht", erklärt die Malerin. Zu Beginn ihrer Laufbahn habe sie Renoir und Picasso verehrt, doch mittlerweile habe sie eine eigene Handschrift als Malerin entwickelt.

„Das ist für mich der größte Erfolg, den man als Künstler haben kann", sagt Renate Vogel-Stelling. Dass ihre künstlerische Handschrift viel mit Leidenschaft und Erotik zu tun hat, daraus macht sie keinen Hehl. „Die Erotik gehört zur Kunst, wie die Flamme zum Feuer", schreibt sie in einem Katalog ihrer Werke.