Ausstellungen

 

 

Tag des "Offenen Ateliers"
Geöffnet: Sonntag, d. 17. Sept. 2017 von 11.00 - 18.00 Uhr
Sie sind herzlich eingeladen!

Gezeigt werden meine neuesten Groß-Werke, aber auch kleinere Arbeiten.

Desweiteren zeigt IVIT HORDAK seine Wellenweiber - Skulpturen

 www.ivit-hordak.de 

Mühlenstraße 16 A   27367 Sottrum- OT Stuckenborstel

A1 - Abfahrt Stuckenborstel

kontakt@vogel-stelling.de  Tel. 04264 9296

 

 

 

 

Stattgefundene Vernissage am Donnerstag, d. 6.10.2016...

...ein volles Haus in der

 

 

 

R. Vogel-Stelling (links) und die Klavier- und Chansonsängerin Marina Robertus,

die den Abend wunderbar musikalisch begleitete

 

aktuell...

here are the film clip

vogel-stelling film-clip

jetzt bei boesner.tv

 

boesner TV zu Gast bei Renate Vogel-Stelling und ihren Wellenweibern...

 

 

 

Der "Tag des Offenen Ateliers"

am Sonntag, d. 21. August 2016, von 11.00 - bis 19.00 Uhr,

war ein großer Erfolg!

Dankeschön für den zahlreichen Besuch!

 

Fluchten

BBK-Ausstellung 2016
Ausstellungsdauer 20.02. bis 31.03.2016

(Beendet)

 

 

 

KULTUR   LAND   KULTUR

...eine Veranstaltungsreihe der Stadt Rotenburg

fand vom 30. - 31. Mai von 11.00 - 18.00 Uhr

auch in meinem Atelier mit großem Erfolg statt!

Ein Dankeschön an alle Kunstinteressierte!

 

 

 

Verdener Kunsthaus CasarettoArt 

Vom  28.02.2014 - 04.04.2014 fand eine große Einzel-Ausstellung in Verden/Aller statt

5 Zeitungen berichteten in großformatiger Aufmachung über diese Ausstellung

R. Vogel-Stelling zeigte ihre neuesten Werke

Verdener Kunsthaus CasarettoArt 

Brückstraße 4-6 -  27283 Verden/Aller

www.casaretto-art.de

 

 

Die VERNISSAGE

Die Fotos wurden dankenderweise von adabei - Harald Schrittesser - zur Verfügung gestellt!

www.adabei.eu

 

 

 

 

 

 

 

 

 

... und ständig vertreten mit einigen Werken in folgender Galerie: 

Galerie CasarettoArt - 27283 Verden/ Aller

NEU, jetzt Brückstraße 4-6

Tel. 04231 2144

www.casaretto-art.de

 

R. Vogel-Stelling und Galerist Dieter Roscheck

 

 

Zur Zeit ausgestellt werden viele Großwerke in der 

PACKHAUSTHEATER-Galerie

 IM SCHNOOR - Bremen

u.a. das Großwerk  - 2,00 x 3,00 Meter -

"Die fantastische Welt der Fabulos und Wellenweiber"

www.packhaustheater-im-schnoor.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

PRESSESPIEGEL: GEWALTIGES, LEBENSLUST, GEMALTE LEIDENSCHAFT, IMPOSANT...  

40 großformatige Werke in der  KUNSTSCHAU  Wümme  Wörpe  Hamme in 28865 Lilienthal bei Bremen

AUSSTELLUNG BEENDET! 

Gästebuchauszüge: Einfach fantastisch, noch nie gesehen, umwerfend, gewaltig, muss man gesehen haben...

 

 

Einzelausstellung

BEENDET

 

Jubiläumsausstellung

"KUNST DARF GEWALTIG SEIN"

25 Jahre Kunst in Öl

Eine Retrospektive

fand vom 2. August bis 3. Oktober 2011 statt

 

Kunstschau Wümme Wörpe Hamme

Lilienthaler Kunststiftung 
Monika und Hans-Adolf Cordes
Trupe 6, 28865 Lilienthal

 

Die ersten Gäste sind eingetroffen...

 

 

 

 

 

 

Der Blick in die obere Ausstellungshalle und in die unteren Ausstellungsräume

 

Die Künstlerin vor ihrem Kolossal-Gemälde (2 x 3 Meter) in REVOST-Struktur

"Die fantastische Welt der Fabulos und Wellenweiber"

 

DER BLICK...

 

 

 

Auch zeitkritische Themen wie "Hunger in Afrika" und "Kinder der Kriege" sind 

Bestandteil dieser Retrospektiv - Ausstellung

 

 

Werke aus dem Zyklus der "Limelight" Inspirationen

 

 

 

 

 

 

Werke aus der frühen Schaffenszeit...

 

 

PRESSE

 

 

 

OSTERHOLZER ANZEIGER

 

Mittwoch, d. 10. August 2011

 

Kunst darf gewaltig sein

 

Renate Vogel-Stelling zeigt 40 Großformate

 

VON  SABINE LEWELING Lilienthal. Hans Cordes hat die dimensional passenden Wände für die Farbgewalten der international anerkannten Malerin Renate Vogel-Stelling, die in ihren gerahmten Abmessungen nicht selten drei Meter erreichen. In der Lilienthaler Kunstschau Wümme Wörpe Hamme trifft blutrote, satte Farbwucht den Betrachter gleich im ersten Raum. Sechs Quadratmeter nimmt die bekannte „Welt des Fabulos und der Wellenweiber" ein und enthebt ihn für Momente der Realität.  

In sich verschlungene Fabelwesen mit schwungvollen Körpern, die  sich dem Spiel der Sinnlichkeit hingeben, sind in dieser Fantasiewelt entstanden. Kunst darf monumental sein, so Vogel-Stelling in der Erklärung ihrer Werke selbst. Das, was sie auf der Leinwand darstellt, ist sie auch selbst: dem Leben in Lust zugewandt, energiegeladen und willensstark, ohne das Weiche dabei zu versäumen. Und immer wieder Rot.  „Nun hat unser Museum ja seinen Sitz im ehemaligen Küsterhaus, und die kleine Kirche liegt in Sichtweite. Da hatte ich doch so meine Bedenken. Diese Farbe war zu damaliger Zeit tabuisiert, war sie doch Ausdruck für Leidenschaft und Erotik", führte Cordes humorvoll in die Ausstellung ein. Da wisse er ja nicht, wie das insgesamt vom Pastor gegenüber bewertet würde, dann jedoch hätte er Freunde befragt. „Hans, trau dich das jetzt ruhig mal", sei deren Rat gewesen. Mit einem Augenzwinkern wandte er sich an die anwesende ehemalige Lilienthaler Bürgermeisterin, Monica Röhr: „Liebe Frau Röhr, Sie sind Mitglied des Kirchen- vorstandes. Da bin ich sicher, dass Sie für mich an 

 

Renate Vogel-Stelling und Hans Cordes freuen

sich über den überwältigenden Zuspruch zur

Ausstellungseröffnung Foto: sl

entsprechender Stelle bei Bedarf ein gutes Wort einlegen könnten."

Die Kulturwissenschaftlerin Donata Holz zitierte in ihrer Begrüßung Emil Nolde, der behauptete, dass die Kunst vom Menschen komme und für den Menschen gemacht sei - nicht jedoch für den Experten. Genau das sei es, was in Vogel-Stellings Bildern wohne, denn über sich selbst sagt die Malerin. „Ich bin zielstrebig, ehrgeizig, aber ich habe eine unendliche Liebe zu den Menschen, und ich liebe das Leben." Ja, Kunst dürfe gewaltig sein, so Holz weiter. Nicht nur groß, sondern kraftvoll im Strich, in der Farbe, in der Form, die oftmals über die Begrenzung des Bildrandes hinauszuströmen schienen. 

Zentrales Thema sind immer wieder die Elemente Erde, Luft, Wasser und Feuer, um die sich alles rankt, in denen sich alles spiegelt, aus denen alles strömt. Die Dynamik im gestalterischen Ausdruck überträgt sich auf den, der vor den imposanten Gemälden steht. Mit der ihr eigenen ReVoSt-Technik führt sie Pinselstriche mit Ölfarbe wie ein Flechtwerk in dynamischer Bewegung über die Leinwand, setzt sie gegeneinander und lässt je nach Lichteinfall und Standpunkt unterschiedliche Schattierungen und Reflexionen entstehen. Eine Retrospektive mit mehr als vierzig Gemälden aus einer 25-jährigen Schaffensphase ist in der Kunstschau

zusammengetragen worden. Neues ist dabei wie die Limelight-lmpressionen, männliche wie weibliche Akte von berauschender Sinnlichkeit, aber auch wichtige zeithistorische Arbeiten aus den späten achtziger Jahren mit Themen zu Revolution, Hunger und Ausgrenzung. Die Nichte des berühmten nordbremischen Kunstmalers Willi Vogel kann mittlerweile auf mehr als 60 Ausstellungen im In- und Ausland verweisen.  In ihrem ländlichen Atelier in Stuckenborstel findet sie Stille und Konzentration, die sie für die Entstehungsprozesse neuer Gemälde benötigt. Je nach Thematik dessen, was sich unter ihrem Pinselstrich zeigen will, hört sie dabei Klassik, Chansons oder lateinamerikanische Musik, um in die passende Gestaltungsenergie und Stimmung zu gelangen. Für Vogel-Stelling können Leinwände nie groß genug sein. Manchmal jedoch sei eine mahnende Stimme in ihr, die ihr einflüstere, doch mal etwas Kleines entstehen zu lassen. „Wobei klein für mich nie unter einen Meter bedeutet", berichtet sie schmunzelnd. Renate Vogel- Stelling selbst mag zart wirken gegen ihre monumentalen Gemälde. In ihr aber wohnt diese einmalige große gestalterische Kraft, die einem unbeugsamen Willen entspringt und in einem Hymnus an das Leben und die Liebe endet.

Die Ausstellung in der Kunstschau Wümme Wörpe Hamme in der Trupe 6 in 28865 Lilienthal ist noch bis zum 2. Oktober zu sehen. Öffnungszeiten: dienstags bis samstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 10 bis 18 Uhr.  

 

 

 

 

WESER-KURIER

WÜMME-ZEITUNG

Mittwoch, 3. August 2011 - Nr. 179

 

 

 

 

SONNTAGS-TIPP

Verden-Aller

07. August 2011

Gemalte Leidenschaft

 

Gewaltige Kunst

Von Elke Keppler-Rosenau

Lilienthal. Kunst darf gewaltig, monumental sein, wenn sie Menschen zu bleibenden Eindrücken animieren soll. Nach dieser Philosophie arbeitet die Stuckenborsteler Malerin Renate Vogel-Stelling seit vielen Jahren. Ihre eindrucksvollsten Bilder haben Ausmaße, die den üblichen Rahmen sprengen. Sie sind nicht nur in Form und Farbe überdimensional, sie haben oft auch einen erotischen Anspruch, der in einer ganz eigenen Sprache aus den Bildern spricht. Erstmalig stellt die bekannte Malerin ihre Werke in der Lilienthaler      Kunstschau „Wümme-Wörpe-Hamme"bei Hans-Adolf Cordes aus. Der Gründer und Stifter der Kunstschau gilt als Kunstfreund mit viel Geschmack und Sachverstand. .Vom 5. August bis 2. Oktober 2011 zeigt Renate Vogel-Stelling eine beeindruckende Retrospektive unter dem Titel „Kunst darf gewaltig sein...". Meereswesen, Nixen, aber auch Frauen allgemein werden von der Künstlerin ausdrucksstark, üppig und sehr selbstbewusst dargestellt. Peter Paul Rubens, der als Maler geballter Weiblichkeit in die Geschichte eingegangen ist, hätte Renate Vogel-Stelling einen Platz an seiner Seite eingeräumt, würde er erleben, mit welchem lustvollkünstlerischen Ausdruck seine Erfolgsgeschichte fortgesetzt wird. „Die Erotik hat schon seit Urzeiten das Leben der Menschen bestimmt, also ist es selbstverständlich, sie auch in der Kunst darzustellen", lautet ein Zitat der Malerin, deren Bilder nichts mit Voyeurismus zu tun haben. 

MIT großer Freude begrüßte Stifter und Galerist Hans-Adolf Cordes die Malerin Renate Vogel-Stelling als Ausstellungsgast in der Lilienthaler Kunstschau „Wümme-Wörpe-Hamme".                                                                                                      Foto:kr

Im Gegenteil, in ihren Bildinhalten gehen Schönheit ausgedrücktes Selbstbewusstsein eine Symbiose ein. Sie stellt Frauen dar, wie man sie als Mittelpunkt des Universums verstehen könnte. Kraftvolle Formen, glühende Farben, starke Gestik und Mimik vereint sie zu Werken, die als eine Hommage an die Weiblichkeit zu  verstehen sind. Es ist nicht nur die Weiblichkeit,  die  es  der Künstlerin so angetan hat. Starke Persönlichkeiten, wie der   ehemalige   russische Staatschef Michail Gorbatschow, ziehen sie ebenfalls magisch an. Renate Vogel-Stelling portraitierte diesen charismatischen    Politiker, dem es gelang, das Gesicht Europas nachhaltig zu verändern, auf sehr eigenwillige Weise. Es zeigt ihn als Mahner vor dem Abtransport des 1964 an der Berliner Mauer

erschossenen Peter Fechter. Teilweise zerrisse Stacheldrahtzäune und Menschen, die der neu gewonnenen Freiheit entgegenstürmen, hinterfragen die Zustände der deutschen Teilung   auf  künstlerische Weise.

Das Bild hängt auf dessen Wunsch in der Gorbatschow-Stiftung in Moskau und erinnert an das Grauen der Teilung. Ein Bild, das zwei Frauen, getrennt durch ein Gitter 1989 in der Prager Botschaft zeigt, macht deutlich, wie sehr sich Renate Vogel-Stelling mit politischen Zusammenhängen auseinandersetzt und wie nachhaltig es ihr gelingt, die Nöte der Menschen darzustellen.

Natürlich   widmet   die Künstlerin sich auch freundlichen Motiven. Blumenbilder, wie Mohnimpressionen, oder farbenprächtige Darstellungen

von Tulpen bilden Gegensätze, die das Gesamtwerk der Kunstschaffenden   spannend machen. Während die meisten Maler mit ihren Stilmitteln experimentieren, bleibt die Stuckenborstelerin ihrer geliebten Ölfarbe treu. Sie liebt den Geruch der Farbe, der geradezu einen sinnlichen Reiz auf sie ausübt und oft spontane Kreativität freisetzt. Ganz versunken in die Bildgestaltung, findet Ölfarbe oft ihren unvermeidlichen Weg ins Gesicht, in die Haare, bis hin zu den Füßen, denn wenn sie malt, vergisst sie die Welt um sich herum. Nicht selten reicht die Produktivität bis in die Nacht hinein, bei den sogenannten   Kollossalgemälden hält sie sogar tagelang oder wochenlang an und endet erst, wenn ein Werk bis ins kleinste Detail fertig ist. Künstlerisch vorbelastet ist 

die Malerin durch ihren verstorbenen Onkel Willi Vogel, einem traditionellen      Worpsweder Landschaftler, der sie als junge Frau ermutigte, einen künstlerischen Weg einzuschlagen und diesen mit einem ordentlichen Kunststudium zu befestigen.

Wie richtig Willi Vogel mit seiner Empfehlung gelegen hat, erfährt Renate Vogel-Stelling täglich in ihrer Arbeit, denn heute könnte sie sich ein Leben ohne Malerei nicht vorstellen. Über 60 Einzel- und Gruppenausstellungen in Galerien, Kunsthallen und öffentlichen Einrichtungen im In- und Ausland sprechen für sich. Zahlreiche Arbeiten von ihr befinden sich in öffentlichen Einrichtungen in Deutschland, Moskau, Frankreich oder Rumänien, den Balearen, Niederlande, Belgien und Spanien.

 

 

 

 

1

KULTUR & SZENE

Montag, d. 7. August 2011

„Gewaltiges" in Öl

Retrospektive von Renate Vogel-Stelling in Trupe eröffnet

Lilienthal. Unter dem Titel „Kunst darf gewaltig sein..." sind seit Freitag Ölgemälde aus 25 Jahren kreativen Schaffens von Renate Vogel-Stelling in der Lilienthaler Kunstschau, Trupe 6, zu sehen. „Du musst malen", forderte Kunstprofessor Patrick Maiche die in Danzig geborene Renate Vogel-Stelling in den 1980er-Jahren in Nizza auf, ihr künstlerisches Talent auch umzusetzen. Im Nachhinein sah sich die in Bremen aufgewachsene Künstlerin in diesem Moment „zur richtigen Zeit am richtigen Ort". Vom Professor ermutigt, begann Renate Vogel-Stelling ihre  künstlerische Laufbahn und entschied sich das Handwerk von der Pike

 auf zu erlernen. Ihre Ausbildung absolvierte sie bei Malern in Nizza, Worpswede und Bremen. Und die Künstlerin tat gut daran, sich der Kunst zu widmen. Einige ihrer Arbeiten befinden sich in Privatbesitz, andere in öffentlichen Einrichtungen unter anderem in Russland, Frankreich, Rumänien,  den  Niederlanden, Spanien, Belgien sowie in den USA.

„Außergewöhnliche Werke“ aus 25 kreativen Jahren.

Seit Freitag sind rund 50 Ölgemälde von Renate Vogel-Stelling in der Kunstschau Wümme Wörpe Hamme der Lilienthaler    Kunst- stiftung Monika und Hans Adolf Cordes, Trupe 6, zu sehen. Die Künstlerin hat

für diese Retrospektive „außergewöhnliche Werke" aus 25 Jahren kreativen Schaffens ausgewählt. Der Titel ihrer Werkschau lautet „Kunst darf gewaltig sein...". Und er scheint wohlgewählt, wirken die Tanzszenen und Frauenakte doch wahrlich kraftvoll und beeindruckend auf den Betrachter. Die Ausstellung läuft noch bis zum 2. Oktober. Zu besuchen ist sie dienstags bis sonnabends 

Hans Adolf Cordes freut sich, seit Freitag eine Auswahl der Werke von Renate Vogel-Stelling  in seiner Kunstschau, Trupe 6, präsentieren zu können.      Foto: Duwe 

 

zwischen 14 und 18 Uhr sowie sonntags von 10 bis 18 Uhr. Auf Anfrage werden auch Führungen angeboten. Nähere Infos dazu gibt es unter der Telefonnummer 04298 / 6185  (bo)

 

 

 

 

 

 

WESER-KURIER

WÜMME-ZEITUNG

Montag, d. 8. August 2011

 Wellenweiber in der Kunstschau

 

 

 

 

 

 

 

WESER-KURIER

KULTUR

Donnerstag, 18. August 2011

Lebenslust: Renate Vogel-Stelling in der Lilienthaler Kunstschau

 

VON HANS-DIETER

MAHLSTEDT

Lilienthal. In den Ausstel- lungsräumen der Kunst- schau Wümme-Wörpe- Hamme liegt der Duft von Ölfarbe in der Luft. Das zeugt von frischer Produktion. Und wenn Renate Vogel-Stelling künstlerisch Hand anlegt, ist das chemische Verdunstungspotenzial bisweilen beachtlich. Da können durchaus drei bis vier Quadratmeter Leinwand zusammenkommen, die mit etlichen Farbschichten bedeckt eine lange  benötigen.  

Mit der Ausstellung „Kunst darf gewaltig sein - 25 Jahre Kunst in Öl" betritt Hans-Adolf Cordes von der Lilienthaler Kunststiftung Neuland. Erstmals seit Bestehen der Kunstschau gibt er mit der Retrospektive der in Danzig geborenen und in Bremen aufgewachsenen Renate Vogel-Stelling - einer zeitgenössischen Künstlerin - die Gelegenheit zur Präsentation. Eine 

 

Sinnenfroh: Renate Vogel- Stellings Gemälde „Havanna - Viva la Vida" FOTO: mahlstedt

 

Gelegenheit zur Präsentation. Eine Gelegenheit, die Vogel-Stelling - deren offenkundige Daseinslust, sich in der farbprallen Auseinandersetzung mit sexuellen Schubkräften als Lebenselixier manifestiert - auf optischer Ebene eindrucksvoll nutzt. Gleich rechts im Entree ist ein Selbstportrait in Ganzkörpergröße zu sehen. Es kann als Programmvorschau gedeutet werden; die Künstlerin, deren Physiognomie ihre Frauen-Bilder prägt, als selbstbewusste, laszive und kokette Personifizierung weiblicher Verführungskraft. Vogel-Stelling verfügt über beträchtliche

 

Kapazitäten an malerischer Kraft und Farbgewalt, die auch dann überzeugen, wenn sie sich in der bisweilen dekorativ anmutenden, orangerot glühenden Ornamentik ihrer „Wellenweiber" verliert. Dies ist ein Thema, das die Künstlerin seit Jahren umtreibt. Nackte weibliche Körper lösen sich von ihrer Anatomie, um sich in fließenden Strukturen neu zu formieren. Das erinnert an die Darstellungen psychedelischer Traumsequenzen aus dem Fundus der Flower-Power- Ära der späten 1960er-Jahre. Zupackender und bedeut- samer sind freilich die Akte ihrer aktuellen „Limelight"- Serie. Diese knapp umrissenen, in expressiver Manier  hingeworfenen Flächen verbinden sich in wenigen Farbtönen von greifbarer Körperlichkeit und Spannkraft. Besonders deutlich wird diese künstlerische Diskrepanz im Gegenüber zweier Bilder im 

Untergeschoss des Hauses. „Wellenweiber - La dolce vita" und *„ Am Morgen" entstanden beide im vergangenen Jahr und könnten gegensätzlicher kaum sein.Der Unverbindlichkeit des Dekorativen steht die aus wenigen kraftvollen Strichen entstandene Empfindsamkeit und Ungewissheit am Beginn eines neuen Tages entgegen. Diese Gegensätze, die sich nicht aus der chronologischen Folge einer künstlerischen Entwicklung herleiten lassen, sind irritierend aber spannungsvoll. Das gilt auch für die Präsentation dreier Bilder, die Hunger, Krieg und Unterdrückung thematisieren und die sich im erotisch geprägten Szenario selbst konter- karieren.

Kunstschau Wümme-Wörpe- Hamme, Lilienthal, Trupe 6. 

Bis 2. Oktober. Di - Sa 14 bis 18 Uhr, So 10 bis 18 Uhr

 

Anmerkung der Künstlerin:

* Das im Artikel  zitierte Werk „Am Morgen“ stammt aus dem Jahr 1997 und wurde irrtümlich von der Künstlerin jahreszeitlich falsch auf das Jahr 2010 etikettiert. Die Werke Hunger, Krieg und Unterdrückung stammen aus den 80er/ Anfang der 90er Jahre. Eine RETROSPEKTIVE!

 

 

 

Einzel-Ausstellung

  

Galerie HAVANNA  28755 Bremen-Vegesack

Einzelausstellung  17. April 2011 - 18. Juni 2011  

(beendet) 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausstellung beendet/finish

VOGEL-STELLING zu Gast auf der Kunstmesse 

Art Fair Europe 

Bad Salzuflen

vom 10. - 13. Oktober 2008 jeweils von 10 - 18.00 Uhr

Benzstrasse 23   32108 Bad Salzuflen  

Casaretto Art Concept

 

 

 

 

Ausstellung beendet/ finish

 

Große Einzelausstellung/exhibition 

 

 Galerie ART99 

 

D-27726 Worpswede    Osterweder Str. 21

 

"Viva la Vida"

"Havanna - viva la vida", Öl auf Leinwand, 130 x 160 cm, Werkverzeichnis 494, 2008

 

Ausstellung endete am: 18.09.08

 

 

DIE bereits stattgefundene AUSSTELLUNG 

"Viva la Vida"...

 

             

Eingangsbereich

 

 

von links:

Einführenden Worte hielt: Herr Prof. Dr. Thomas  Meyer-Bohé 

Künstlerin: Renate Vogel-Stelling

Laudatio: Herr Erhard Kalina, 1. Vorsitzender Landesverband BBK-Niedersachsen und BBK-Worpswede

 

 

Gäste und Künstler/innen

 

Fotovergrößerung durch Anklicken...
Weiter anwesende Künstlerinnen und Künstler im Gespräch mit den Gästen...

 

Obere Etage

Obere Etage

 

Fotovergrößerung durch Anklicken...

   

 

 

 

Bereits stattgefundene Ausstellung vom 26. Mai bis 8. Juli 2007

 

 Galerie Csokay,   

7122  WIEN-Gols-  Österreich 

Umfangreiches Bild- Film und Rundfunkmaterial von der Vernissage im 

Archiv unter:

 

WIEN-GOLS

 

 

 

Bereits stattgefundene Ausstellung vom 10. Dezember  2006 bis 7. Februar 2007

Große Sonderausstellung

"... mein Onkel und ich"

Zwei Generationen - eine Leidenschaft

> Worpswede <   

Galerie BERNACK - Kunstcentrum Alte Molkerei

Tel.: 04792 3636

 

Umfangreiches Bildmaterial von der Vernissage im 

Archiv unter:

 

"... mein Onkel und ich"

 

 


 

 

Bereits stattgefundene Ausstellungen...

Vernissage-Gäste anlässlich der Ausstellungseröffnung  Herbst 2004

"ÜBERIRDISCH- AUSSERIRDISCH" -  Zyklus der originären Wellenweiber

 

Die Künstlerin R. Vogel-Stelling vor ihren Werken

Ausstellung: "Zyklus der originären Wellenweiber - 2004-" 

 

Oberer Ausstellungsraum der Galerie ART99 

 

 "Tag des Offenen Ateliers"

am Sonntag, d. 21. August, 11.00 - bis 19.00 Uhr,

war ein großer Erfolg!

Dankeschön für den zahlreichen Besuch!

 


Fluchten  - BBK-Ausstellung 2016

Die Ausstellung fand statt vom 20.02. bis 31.03.2016

 

Im Hintergund das Großwerk von R. Vogel-Stelling

 

Kunstcentrum Alte Molkerei
Osterweder Straße 21
D-27726 Worpswede
www.galerie-art99.de

Öffnungszeiten: Di - So von 11 - 18 Uhr, montags geschlossen, Parkplätze am Haus

 

Copyright
Hiermit möchten wir vorsorglich darauf hinweisen, dass das Copyright für alle auf diesen Webseiten gezeigten Bilder und Skulpturen bei den jeweiligen Künstlerinnen und Künstlern liegt. Diese dürfen daher ohne deren schriftliche Zustimmung weder kopiert noch nachgedruckt oder anderweitig verwendet werden.

 

 

"Paula ließ die Glocken läuten"  Galerie Bernack + Galerie ART99 - Worpswede 28. Okt. 2007 - 28. Febr. 2008
Galerie CasarettoArt   Verden 02. Febr. - 26. Febr. 2008
"Kunst im Dialog" Galerie Csokay   WIEN-Gols 26. Mai 2007 - 28 Juli 2007
"mein Onkel und ich"  Galerie Bernack - Worpswede 10. Dez. 2006 - 7. Febr. 2007
"Die Bibel"   Galerie Bernack + Galerie ART99   Worpswede 04.11. 2006 - 08.12.2006   
Galerie art-house   Brüssel 01. Mai 2006 - 31. Mai 2006

"überirdisch - außerirdisch - Zyklus der originären Wellenweiber

Galerie ART99   Worpswede

01. Sept. - 30. Sept. 2004
art fair  Bad -Salzuflen 10. Okt. - 13. Okt. 2008
Einzel-Ausstellung Galerie-Art 99 Worpswede  2. August - 18. Sept. 2008
Einzel-Ausstellung Galerie Havanna   Bremen-Vegesack 17. April - 18. Juni 2011

 

 

Austellungen und Aktionen 

 

(Auswahl- Selection)


expositions and actions

1988 Rathaus LILIENTHAL

1988 Galerie "Sphinx" OTTERSBERG

1988 Galerie Vorwerk Höge

          LILIENTHAL

1989 Kunstgalerie Körber

          FISCHERHUDE

1989 Haus Blomendal BREMEN

1989 KSK SOTTRUM

1990 Galerie Park-Hotel BREMEN

1990 Galerie der KSK VERDEN

1990 Galerie "Fischerhude" 

          FISCHERHUDE

1990 Haus Blomendal BREMEN

1990 Atelierausstellung

          STUCKENBORSTEL

1991 Galerie "Malerwinkel" HOLLEN

          b. Bremerhaven

1991 Rathaus Rotenburg

          ROTENBURG W.

1991 Galerie Altes Forsthaus LINGEN

1991 Haus Blomendal BREMEN

1992 Galerie "Du Port" 

          ST. TROPEZ F.

1992 Galerie "Girschner"

          WORPSWEDE

1992 Galerie "Werkstatt" SYKE

1992 Galerie "neue diele" 

         JORK b.  HAMBURG

1993 Kunsthalle "Dominikanerkirche"

          OSNABRÜCK

1993 Galerie "Fischerhude"

          FISCHERHUDE

1993 Galerie "Altes Rathaus" 

          WORPSWEDE

1993 Genesis II Rathaus Lilienthal

          LILIENTHAL

1994 Galerie der KSK   VERDEN

1994 CCB BREMEN, excl. zum

         "TAG DER DEUTSCHEN EINHEIT" 

   (großer Staatsakt in Bremen) eine 

   Ausstellung mit  den  Gemälden

                "GRENZEN-los" und
"PRAGER BOTSCHAFT, 30. SEPT. 1989"

             (ARD+ZDF- Übertragung)

1994 Galerie Queens Hotel BREMEN

1994 Galerie "Altes Rathaus"

          WORPSWEDE

1994 Galerie "Machart" (Weiße

          Fabrik)  STUCKENBORSTEL

1995 Goslaer Museum GOSLAR

1995 Galerie "Altes Rathaus"

          WORPSWEDE

1995 Galerie der Bayrischen

          Vers.Kammer MÜNCHEN

1995 Galerie "Machart" (Weiße

          Fabrik)  STUCKENBORSTEL

1996 Galerie "Altes Rathaus" 

          WORPSWEDE

1996 Rathaus Lilienthal "Erotisches" 

          LILIENTHAL

1996 Galerie "Pelzer Haus" EMDEN

1996 Parlamentsgebäude der

          Hansestadt Bremen (Aktion:

          "Rettet den Bremer Vulkan")  

          (1 Werk gestiftet)  

1996 Eintragung ins DOCUMENTA-

            ARCHIV    KASSEL

1997 Galerie "Altes Rathaus"   
           WORPSWEDE

 

1997  4.10.97 Persönliche Übergabe des Werkes

            "GRENZEN-los"  

            an M. GORBATSCHOW im PARK- 

            HOTEL  zu  BREMEN

1997 Galerie "Machart" (Weiße Fabrik)

      STUCKENBORSTEL

1998 Galerie "Kunsthandwerk"

          HERFORD

1998 Galerie "Das Fachwerk"  BAD

          SALZUFLEN

 

 

1998 Galerie "Altes Rathaus"

      WORPSWEDE

1998 Galerie Bernack- "Kunstcentrum

     Alte Molkerei" WORPSWEDE

1999 Rathaus Lilienthal  "Paare"

     LILIENTHAL

1999 Galerie "Altes Rathaus" 

     WORPSWEDE

2000 bpc Bremer Presseclub

2001 ART99   "Kunstcentrum

        Alte Molkerei"  WORPSWEDE

2001 Galerie "Historisches Postamt

        am Stephansplatz - HAMBURG

2002 Galerie Bernack-  "Kunstcentrum

     Alte Molkerei" WORPSWEDE

 

2002 Galerie Gänssle PFORZHEIM

 

2003 Galerie ART 99 WORPSWEDE

 

2004 Kunstverein VALLEY

 

2004 Kunstverein e.V. MURNAU

 

2004 Galerie ART 99 WORPSWEDE

          "überirdisch-außerirdisch?"

     Zyklus der originären Wellenweiber 

 

2005 Galerie Bernack-  "Kunstcentrum

     Alte Molkerei" WORPSWEDE

     Gemeinschaftsausstellung BBK 

 

2006  Künstlerkolonie DACHAU

 

2006  Galerie Art-House BRÜSSEL

 

2006  Galerie Bernack WORPSWEDE

      "...mein Onkel und ich"

 

2006 Theater auf dem Homwerk NIENBURG

 

 

2006 Galerie Bernack  "Kunstcentrum

     Alte Molkerei" WORPSWEDE

      "...mein Onkel und ich"   

 

2007  Weserrenaissance Schloss Bevern

      bei HOLZMINDEN

 

2007  Atelier Csokay  WIEN-Gols

 

2007  Galerie Gruppe 13 HERZEBROCK-

      CLARHOLZ

 

2007 Schloss Bevern bei Holzminden

2007 Galerie Bernack + Galerie ART99

     WORPSWEDE

     "Paula ließ die Glocken läuten"

2008  Galerie Schwabe VERDEN

2008  Galerie ART99 WORPSWEDE

      "Viva la Vida"

 

2009  Galerie S AAchen

2009  Galerie Bernack Worpswede

2010  Galerie ART99 Worpswede

2010  Galerie STOLL Bremen-Schnoor

2011  Galerie HAVANNA Bremen

2011  KUNSTSCHAU  Wümme-Wörpe-

      Hamme       Lilienthal

2012 Offenes Atelier Sottrum

2014  Galerie Altes Rathaus Worpswede

2014  Galerie CasarettoArt  Verden

2014  BBK Ausstellung Art99 Worpswede

2015  Galerie CasarettoArt  Verden

2015  KULTUR-LAND Offenes Atelier

      Sottrum

 

2016 BBK Ausstellung Worpswede

 

2016  Offenes Atelier Sottrum

 

2016  Galerie 64 Bremen

 

2017  Galerie Altes Rathaus Worpswede